HF-Komponenten

Pohlzahl
Schutzklasse
Anschlussart
Verriegelung
Bauform
Serie
Produktfamilie
Schaltfunktion
Beleuchtung
Leuchtfarbe
Kontaktmaterial
Nennspannung
Nennstrom
Schirmung
HF Steckertyp
Farbe
Temperaturbereich
Frequenzbereich
Frontring
Einbaudurchmesser
Wellendurchmesser
Codierung

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Passive und aktive HF-Komponenten bilden das Rückgrat moderner Hochfrequenztechnik. Von präzisen Dämpfungsgliedern über rauscharme Verstärker bis zu selektiven Filtern – diese Bauteile ermöglichen die kontrollierte Signalführung im Frequenzbereich von DC bis mehrere GHz.

Produktserien und technische Spezifikationen

Das Sortiment umfasst alle wesentlichen Komponenten für 50-Ω-Systeme:

  • Dämpfungsglieder (Attenuatoren): Feste und variable Ausführungen von 1 dB bis 30 dB, typische Genauigkeit ±0,5 dB, Leistungsklassen bis 100 W
  • Richtkoppler: Koppeldämpfungen von 6 dB bis 40 dB, Richtschärfe >20 dB, Frequenzbereiche je nach Typ 0,5–18 GHz
  • HF-Verstärker: Breitbandverstärker mit Verstärkungen von 10–50 dB, Rauschzahlen ab 1,5 dB, lineare und logarithmische Kennlinien
  • Zirkulatoren und Isolatoren: Isolation >20 dB, Einfügungsdämpfung <0,5 dB, für Frequenzen von 800 MHz bis 6 GHz
  • Leistungsteiler: 2-Wege bis 8-Wege Ausführungen, Wilkinson-Typ mit hoher Portenisolation, gleichmäßige Phasen- und Amplitudenverteilung
  • Bandpassfilter: Butterworth- und Tschebyscheff-Charakteristiken, Mittenfrequenzen 100 MHz bis 10 GHz, Bandbreiten 1–20% der Mittenfrequenz

Alle Komponenten entsprechen den Anforderungen nach IEC 61169 für HF-Verbindungstechnik. Militärische Spezifikationen nach MIL-STD sind für ausgewählte Produktlinien verfügbar. Im Sortiment finden sich unter anderem Produkte von RFS.

Typische Einsatzbereiche

HF-Komponenten kommen überall dort zum Einsatz, wo Signale im Hochfrequenzbereich präzise verarbeitet werden müssen. In der Messtechnik dienen Dämpfungsglieder und Richtkoppler zur exakten Pegelmessung und Signalanalyse. Mobilfunk-Basisstationen nutzen Zirkulatoren zum Schutz der Sendestufen und Leistungsteiler zur Antennenspeisung. Broadcast-Anlagen setzen auf selektive Filter zur Kanaltrennung, während in Radarsystemen alle Komponententypen für die Signalaufbereitung und -verteilung benötigt werden.