Signalleuchten und akustische Signalgeber übernehmen in der industriellen Automatisierung die kritische Aufgabe der Statusanzeige und Alarmierung. Die Bauformen reichen von kompakten LED-Leuchtelementen für Schalttafeln bis zu leistungsstarken Signalhörnern für laute Produktionsumgebungen.
Produktserien und technische Ausführungen
Das Sortiment umfasst optische und akustische Signalgeber in verschiedenen Bauformen:
LED-Signalleuchten: Einzel- und zweifarbige Ausführungen für dauerhaften Betrieb. Typische Farben: rot, grün, gelb, blau, weiß. Betriebsspannungen 24 V DC/AC sowie 110/230 V AC
Glühlampen-Leuchteinsätze: Klassische Ausführung mit austauschbaren Leuchtmitteln, vorrangig für Bestandsanlagen
Akustische Signalgeber: Summer mit Schalldruckpegeln von 70 bis 95 dB(A), Dauerton oder pulsierend. Signalhupen für weitreichende Alarmierung in großen Hallen
Die gängigen Einbaudurchmesser betragen 22,5 mm für Standardanwendungen sowie 16 mm für kompakte Bedienpulte. Die Schutzarten reichen von IP40 für geschützte Innenräume bis IP67 für den Außeneinsatz oder Bereiche mit Spritzwasser. Die elektrische Sicherheit entspricht IEC 60947-5-1 für Niederspannungs-Schaltgeräte. Im Sortiment finden sich unter anderem Produkte von RAFI.
Typische Einsatzbereiche
In der Prozessautomatisierung zeigen mehrfarbige LED-Signalleuchten verschiedene Betriebszustände an – grün für Normalbetrieb, gelb für Wartung, rot für Störung. An Maschinenbedienpulten kombinieren Anlagenbauer häufig optische und akustische Signalgeber: Die LED signalisiert dauerhaft den Status, während der Summer bei kritischen Ereignissen zusätzlich akustisch warnt. In Reinräumen und Laboren kommen bevorzugt geräuscharme 70-dB-Summer zum Einsatz, während in lauten Produktionshallen 95-dB-Signalhörner erforderlich sind.