D-Sub Standard-Density Steckverbinder bilden seit Jahrzehnten das Rückgrat serieller und paralleler Datenübertragung in der Industrieautomation. Die trapezförmigen Metallgehäuse mit ihrer charakteristischen D-Form gewährleisten sichere Verbindungen bei RS-232, RS-422 und RS-485 Schnittstellen.
Technische Details
Das Standard-Density Format umfasst fünf genormte Baugrößen: DE9 (9-polig), DA15 (15-polig), DB25 (25-polig), DC37 (37-polig) und DD50 (50-polig). Die Kontaktabstände betragen einheitlich 2,74 mm (Reihenabstand) bzw. 2,84 mm (Kontaktabstand innerhalb der Reihe) nach IEC 61076-3-311. Verfügbar sind sowohl Stecker (male) als auch Buchsen (female) mit Lötanschluss für Leiterplattenmontage und freie Verdrahtung oder mit Crimpanschluss für konfektionierte Kabelverbindungen. Die vergoldeten Kontakte erreichen typisch 500 bis 1000 Steckzyklen bei Nennströmen bis 5 A pro Kontakt.
Anwendungen
In CNC-Steuerungen verbinden DB25-Stecker Bediengeräte mit der Maschinensteuerung, während DE9-Varianten klassische RS-232 Schnittstellen an Industrie-PCs realisieren. Bei SPS-Systemen dienen DA15 und DC37 Ausführungen zur Anbindung von Feldgeräten über RS-485. DD50-Steckverbinder finden sich in parallelen Druckerschnittstellen und SCSI-Verbindungen älterer Industriesysteme. Die robuste Bauweise mit Schraubverriegelung macht D-Sub zur bevorzugten Lösung überall dort, wo bewährte serielle Protokolle auf zuverlässige mechanische Verbindungen treffen.